Eichelborn

 

Die Kirche

Kirche

Die Linde

Linde

ein schönes Gehöft

Hof

Das 360 m hoch gelegene Dorf wird erstmals 1143 dem Erfurter Peterskloster, aber auch den Herren von Eichelburnen zugehörig als Eichelburn erwähnt; um 1389 auch Echilborn.

Von der ehemaligen Burg, die am südlichen Ortseingang neben dem jetzigen Friedhof stand, ist nur noch ein kleines, kreisförmiges Plateau mit Wall und Graben vorhanden. Die Befestigung war um 1360 unter einem neuen Grundherrn, dem Grafen von Käfernburg, entstanden. 1677 kam Eichelborn zu Sachsen-Weimar, Amt Berka.

 

Die Kirche, eine alte Ostturmanlage ist St. Maria geweiht.

1240 wird schon ein Pfarrer im Ort erwähnt, was auf den Ursprung der Kirche schließen lässt. 1756 entstand sie in einer barocken Form neu. Die Decke war als Holztonnengewölbe ausgeführt. 1893 hatte der Turm noch einen achteckigen Helm.

Das heutige schlichte Erscheinungsbild ist auf Umbauten in den 80-iger Jahren zurückzuführen. Das Dach des Langhauses war eingebrochen. Geldmangel führte zum Abriss. Links am jetzigen Eingang sind noch die Fundament-Mauern des ehemaligen Langhauses zu erkennen.

Die vor der Kirche stehende Gerichts-Linde ist viele 100 Jahre alt.

 

Das Dorf gehört heute zur Gemeinde Möchholzhausen und diese zur Verbandsgemeinde Grammetal.

 

Die Kirche verewigte Lyonel Feininger 1920 im von ihm entwickelten Stil des prismatischen Kubismus in Öl nach einer Skizze von 1913.

 

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