Der Feininger-Radweg


 


Der Radweg auf "Lyonel Feinigers Spuren" führt durch die Orte, deren Kirchen und Bauernhäuser er unterwegs skizziert hat

OberweimarMellingenVollersrodaPossendorfGelmerodaNiedergrunstedt Radweg

Vor den Kirchen steht eine Hinweistafel

Hinweistafel

Feininger kommt erst mit 36 Jahren zur Malerei. Zuvor ist er 15 Jahre in Berlin und München als kommerzieller Karikaturist für diverse deutsche, französische und US-amerikanische Zeitungen und Zeitschriften tätig. Zu den großen Themen der Karikaturen von Feininger zählt das Fahrrad und der Radsport. Der begeisterte Radfahrer, der immer die neuesten Modelle selbst fuhr, fand für dieses Thema in Publikationen wie "Das Narrenrad" (1899) oder "Das Schnauferl - Blätter für Sporthumor"(1907-1910) dankbare Verleger und Leser. "Er ist der Psychologe des Rades und des Sportsmannes, des Berufsfahrers wie des Kilometerfressers" (Georg Herrmann).

KennzeichnungDie Radwanderung über ca. 28 Km süd-westlich von Weimar führt zu den Lieblingsorten des Malers, der hier ab 1911 stets mit dem Skizzenblock unterwegs war. Mit oder ohne Frau Luise, zu Fuß oder per Rad. Viele dieser Skizzen wurden später die Vorlagen von Ölbildern. In jedem Ort am Radweg ist eine Tafel mit dem von Feininger dargestellten Kirche, Haus, Brücke zu finden (siehe oben rechts). 

Die Tour beginnt in Weimar in der Geschwister-Scholl-Straße an der Bauhaus Universität. Hier lehrte Feininger in den Jahren 1919 - 1925. In unmittelbarer Nähe, in der Bauhausstraße, befand sich das erste Atelier des Künstlers. Weiter in westlicher Richtung, vorbei an Gartenanlagen, führt die Route in das Kirschbachtal Richtung Niedergrunstedt, dann am Stierenbach entlang. Von Niedergrunstedt geht es auf der alten Landstraße weiter nach Gelmeroda und dann von Dorf zu Dorf bis zur Steinbrücke in Oberweimar. Von hier aus gelangt man bequem durch den Goethepark in das Weimarer Stadtzentrum. Im Jahr 2009 werden Reparaturarbeiten am Fahrradweg durchgeführt.

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