Legefeld

 

Die Trinitatis-Kirche

Kirche

Dorfansicht

Dorfansicht

 

 

Legefeld war einst eine slawische Gründung. Die Geschichtsschreibung beginnt im Jahr 1290, als erstmals eine Kirche im Ort Lenvelt erwähnt wurde. Wahrscheinlich stand hier auch ein Vorwerk des Klosters Oberweimar. Im Jahre 1788 zerstörte ein Brand das gesamte Dorf Legefeld. Auf den Grundmauern der zerstörten Kirche wurde in bäuerlichem Barock die neue Kirche errichtet. Schon im Jahre 1789 konnte der schmale Kirchenraum mit zwei Emporen und einem mit Säulen und geschnitzten Früchteranken geschmückter Kanzelaltar der Gemeinde übergeben werden. Kein Geringerer als Johann Gottfried Herder weihte 1790 die neue Kirche ein.
1974 begannen langwierige Instandsetzungsarbeiten, die 1987 zu einem vorläufigen Abschluß führten. Die Kirche erhielt den Namen Trinitatiskirche.

Kleinbäuerliche Landwirtschaft, insbesondere die Schafzucht, dominierten bis zum 19. Jahrhundert ausschließlich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Legefeld. Erst mit dem Ausbau der Landstraße siedelten sich auch Handwerker- und Arbeiterfamilien aus Weimar an.

Nach 1990 entwickelte sich auf ca. 30 Hektar ein neues Gewerbegebiet mit dem Gründer- und Innovationszentrum der Stadt Weimar.

Legefeld ist Ortsteil von Weimar und verfügt an der Straße zu Weimar über ein umfangreiches Neubaugebiet.

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