Mellingen

 

Die St. Georg Kirche

Kirche von der Seite

Blick zum Turm

Kirchturm

der Turm

Turm

Der Ort Mellingen wurde erstmals 1137 als Meldingen erwähnt und gehörte einem adligen Geschlecht. Mellingen besteht aus einem Ortsteil rechts der Ilm mit der Pfarrkirche, wo einst auch eine Burg stand, und einem links der Ilm gelegenen Ortsteil, einer regelmäßigen Erweiterung aus dem hohen Mittelalter.
In Mellingen kreuzten sich schon die mittelalterlichen Kaufmannstraßen und sorgten mit für den Reichtum der Herren in den beiden mächtigen Burgen über dem Ort. Beide Burgen wurden im Sächsischen Bruderkrieg zerstört und sind dann verfallen. Südöstlich von Mellingen befinden sich noch Reste der Heinrichsburg. Dem Ort wurde schon 1609 das Marktrecht verliehen.

Die von 1333 stammende Kirche wurde im dreißigjährigen Krieg zerstört und 1667-1669 wieder aufgebaut. Das große Chorgebäude wurde 1724-1730 im barocken Stiel neu gestaltet. Im Kircheninneren befindet sich eine umlaufende Doppelempore und ein reich dekorierter Kanzelaltar. Die berühmte Orgel ist 1807 von J. B. Witzmann erbaut.

Am Südostrand des Dorfes wurde als Beitrag zu "Weimar Kulturhauptstadt Europas 1999" vom Schweizer Künstler und Architekten Marcel Kalberer der Feiningerturm errichtet.

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