Neckeroda

 

Die Kirche

Kirche

Eine schönes Fachwerkhaus

Haus

 

Neckaroda (1285 erstmals erwähnt) ist ein in Ansätzen noch erkennbares Rundlingsdorf. Im Jahre 1421 wurde es als Neuwekrode kurmainzisches Lehen der Grafen von Gleichen.

Die heutige Kirche ist im Wesentlichen von 1606; ein romanischer Kern (Saalkirche mit Apsis) ist zu erkennen. Ihre Gestalt ist etwas eigenwillig; steile Mauern, hohes Satteldach und ein etwas seitlich sitzender Rechteckturm mit Spitzhelm.

 

 

      Historischer Rundwanderweg

Info

Seine heutige Bedeutung erhält das Dorf durch den als Bodendenkmal anerkannten, 1663 errichteten Natur-Schutzwall. Diese ursprünglich bäuerliche mittelalterlichen Dorfbefestigung, eine doppelte Wallanlage blieb bis heute größtenteils erhalten. Der äußere Wall ist 4 m breit und noch jetzt bis zu 2 m hoch, der innere ist knapp 3 m breit und 1,20 m hoch. Der Wall besteht aus einer Steinmauer. Um ein Auffinden der Anlage zu erschweren, wurden Bepflanzungen vorgenommen.

Am 24.05.1776 wütete ein großer Brand. Auch aus Weimar beteiligte sich eine Löschmannschaft unter Leitung des Geheimrates Goethe.

 

Die ursprüngliche Ortsstruktur mit dem bebauten Anger ist noch fast vollständig erhalten.

 

Gebietstypisches Brauchtum wird durch die Spinnstube Neckeroda und dem 1999 gegründeten Verein Thüringer Färbedorf Neckeroda” e.V. gepflegt.

Der Verein hat sich der Bewahrung, Pflege, Wiederbelebung und Verbreitung der thüringischen Tradition des Färbens mit Pflanzen sowie die Förderung der Herstellung entsprechender Erzeugnisse bis zu deren Verbreitung zum Ziel gestellt. Das Färben von Textilien und anderen Materialien mit Pflanzenfarben ist eine der herausragendsten kulturell-handwerklichen Traditionen Thüringens.
Neckeroda möchte auf historischem Boden (es zählte zu den ca. 300 Waiddörfern Thüringens) an diese Tradition anknüpfen.

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