Rema Trabant KML

           

Rema Trabant KML                       

                                 

Der rein äußerlich sehr ansprechende Rema Trabant KML baut auf dem Chassis und Schaltung des Trabant NC von 1956 auf, d.h. 1957/58 noch keine Ferritantenne, sondern die schon ab 1952 im Trabant 19KBN verwendete Rahmenantenne mit Wicklungen für MW und LW. Die Rahmenantenne gibt auch die großflächige und nahezu quadratische Gehäusefront vor. Auch das Chassis ist noch nach der Technologie von 1952 gefertigt: 4mm dicke schwarze Presspappe mit genieteten Lötfahnen und Röhrensockel in freier Verdrahtung.
Der Empfang bei MW und LW mit Rahmenantenne ist bemerkenswert gut. Für Kurzwelle ist eine Außenantenne notwendig.

Typische Erkennungsmerkmale beider Trabant sind äußerlich: Vorder- und Rückseite gleiches Aussehen, Skala auf Vorder- und Rückseite. Das Gehäuse des Trabant KML war komplett aus bespanntem Holz gefertigt; alles einschließlich Skala in einem Grünton. Das Gehäuse wurde auch in blau, braun oder beige gefertigt.


1958 wurde parallel zum Rema Trabant KML der Rema Trabant UKW produziert. 1960 lief die Baureihe des Rema Trabant mit Röhren aus; bis dahin wurden immerhin über 50.000 Geräte hergestellt.

 

Firmen-Logo   

Die technischen Daten des Rema Trabant KML:

Hersteller Rema
Typ Trabant
Nummer KML
Herstellungsort Stollberg/Sachsen
Baujahr 1957/58
Kaufpreis (Neupreis) 315 M
Kreise 6 AM
Bauelemente  
  Röhren DK96, DF96, DAF96, DL94
  Transistoren  
  Schaltkreise  
Wellenbereiche KW, MW, LW
Lautsprecher pernament-dynamisch
Ausgangsleistung
Gehäuse Holz mit Kunstleder überzogen
Abmessungen BxHxT 325 x 250 x 132 mm
Gewicht  3,6 kg
   
Stromversorgung Heizakku 1,2 V, Anodenbatterie 90 V(85 V)
inkl. Netzteil  ja für 110 - 220 V Wechselstrom
   
Zustand funktionstüchtig

  

Innenansichten des Rema Trabant KML:

     

Ein schönes Gerät:

Seitenansicht

 

Der Schaltplan:

Schaltplan

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