Schwarza

 

Die Kirche

Thüringer Toreinfahrt

Schwarza liegt in 350 m Höhe im Tal des gleichnamigen Flüsschens am Südrand des bewaldeten Teils des Tannrodaer Sattels.

Der Ort Schwarza wurde erstmals in einem Güterverzeichnis der Reichsabtei Fulda, das vor 900 anzusetzen ist, als Surzaha (Schwarzwasser) erwähnt. Um 1381 und 1392 hieß der Ort Schwarza. Im Mittelalter lag hier grundherrlicher Besitz der Erzbischöfe von Mainz, des Klosters Bad Berka und der Herren von Blankenhain. Schwarza bildete jedoch einen festen Bestandteil der Herrschaft Blankenhain.

Die Kirche im Ort wurde von den ersten christlichen Einwohnern erbaut. Erstmalig wurde die Vorgängerkirche der heutigen im 9. Jahrhundert erwähnt. Die nach schweren Schneefällen 1705 zerstörte Kirche wurde 1716 mit Turm neue aufgebaut. Schon 1826 und 1885 waren Erneuerungen notwendig. Im Inneren ist ein spätgotischer Flügelaltar von 1500 mit Figuren von Maria und Kind bemerkenswert. In den Jahren 1999 bis 2001 wurden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Kirche vorgenommen. So konnte im Jahr 2000 ein neuer Kirchturmknopf aufgesetzt werden. Jetzt strahlt ein goldener Kirchturmkopf über der Gemeinde Schwarza.

Blick von der Talblickhütte

Home