Süßenborn

 

Die Dorfkirche Vierzehn Heiligen mit Brunnenhaus

Kirche mit Brunnenhaus

 

Kirche Vierzehn Heilingen

 

Der renaturalisierte Schmerlbach

Renaturalisierter Bach

 

Der Name des Ortes Suzeburnum (Quelle im süßen Wasser) wurde in einer Urkunde von 1150 erstmals erwähnt. Es gab auch schon eine Kirche. Aus dieser Zeit stammen noch Teile des Ostturmes und Spuren eines ehemaligen östlichen Apsisanbaues. Sie war später den Vierzehn Heiligen geweiht.

Der Durchzug napoleonischer Truppen um 1806 verursachten im Ort und an der Kirche schwere Schäden.  Das heutige Langhaus der Kirche ist im wesentlichen ein Bau von 1810/1821 nach Plänen des Weimarer Baumeisters C.W. Coudray. Der alte Turm mit barocker Schweifhaube, Laterne und kleiner Kuppel blieb erhalten und wurde mittels Rundbogen mit dem neuen Kirchenraum verbunden.

Sehenswert ist auch das alte Brunnenhaus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

 

1994 wurde Süßenborn Ortsteil von Weimar.

Mit der Sanierung und Renaturalisierung des durch Süßenborn fließenden Schmerlebaches wurde der Hochwasserschutz verbessert. Der Umbau des Dorfgasthofes zum Bürgerhaus und die Neugestaltung des Dorfplatzes stehen weiter im Mittelpunkt. 2006 wurde die Kirche außen und innen neu verputzt und farblich gestaltet.

 

Lyonel Feininger war auch in Süßenborn auf Motivsuche. Die Komposition des Gemäldes Süßenborn von 1923 geht auf eine Kohlezeichnung von 1913 zurück.

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