Tröbsdorf

 

Die Kirche

Kirche

          ein schönes Gehöft

Haus

 

Tröbsdorf wurde 874 erstmals als Trebunestorph genannt. Ein Ortsname mit slawischem Ursprung. Später gehörte der Ort zur Weimarer Burg.

Der Kern des Dorfes liegt im westlichen Teil der Ansiedlung und umgibt dort in haufenförmiger Anordnung die Quellmulde eines kleinen Baches. Zwei gleichmäßig bebaute Straßenzeilen schließen sich in östlicher Richtung an. Ende 19., Anfang des 20. Jahrhunderts setzte mit der Gründung der Dorfschmiede die allmähliche Erweiterung der kleinen Ortschaft.

Die Kirche ist seit 1251 nachweisbar. Sie ist eine Ostturmkirche mit breitem Langhaus. Sie wurde mehrfach umgebaut. Von 1694 stammt ein alter Fensterrahmen und eine gotische Sakramentsnische über dem Eingang der Westfront. Die Schweifhaube des Turmes mit Laterne und Häubchen wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Dieser Zeit werden auch die doppelten Emporen, die Kanzel und Orgel im Innenraum zugeordnet.

Fensterrahmen

Durch die Gebietsreform 1994 wurde Tröbsdorf Ortsteil von Weimar.

Das Gemälde Dröbsdorf  (Tröbsdorf) von Lyonel Feininger entstand im Jahr 1927 und ist im Besitz der Stiftung Klassik Weimar.

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