Umpferstedt

 

Die Dorfkirche

Kirche

Blick aus den Gassen

aus der Gasse

am Anger

Anger

Erstmals urkundlich erwähnt wird Vnfridesstat  in den Jahren 780 - 802 im Zusammenhang mit einer Schenkung an das Kloster Fulda. 1364 Schenkung des Dorfes Umpferstedt an das Kloster Oberweimar. Der Ort liegt in der Quellmulde des Kummelgrabens in 277 m Höhe.

Die ursprünglich romanische Chorturmkirche stammt aus dem 13./14. Jahrhundert. Im Obergeschoß sind noch die romanischen doppelten Schallöffnungen erhalten.  Auf dem Turm erhebt sich ein spätgotischer Spitzhelm. Glocke von 1580. Das Langhaus erhielt im 16. Jahrhundert (Inschrift 1592) seine heutige Gestalt. Im Giebelfeld hat die Wand ein kleines Vierpassfenster. Den Giebelabschluss bekrönt ein Steinkreuz. Im Inneren ist besonders bemerkenswert: ein Taufstein von 1507 und der Annenaltar, ein geschnitzter Drei-Flügelaltar, von 1490-1494.

Lyonel Feininger fertigte 1913 die ersten Skizzen der Kirche an. Daraus entstanden 1916, 1933 und 1955 drei Gemälde.

Home